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Merle berichtet über ihre Zeit bei spot-media
Eingang spot-media, Tesdorpfstr.15, Hamburg
Hallo, ich heiße Merle, komme aus Frankfurt und habe zwei Wochen lang ein Schülerpraktikum bei spot-media in Hamburg gemacht. Ich war besonders neugierig, denn bisher konnte ich mir nicht vorstellen, was eine Online-Agentur überhaupt so macht. Naja, und Hamburg ist sowieso eine tolle Stadt.
An meinem ersten Tag ging es gleich zu den Programmierern ins Frontendteam. Ein Großraumbüro mit 8 Arbeitsplätzen. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und habe mich gleich wohl gefühlt. In einem Großraumbüro ist immer was los, da gibt es ständig was zu schnacken (wie man in Hamburg so sagt) und die ‚Frontendler’ (wie sie sich nennen) haben auch immer was zu erzählen. Mein Betreuer Jan-Hendrik hat mich dann durch die Agentur geführt und allen Leuten vorgestellt. Ich hätte nicht gedacht, dass in dieser Villa tatsächlich rund 80 Mitarbeiter konzipieren, designen und Codes schreiben.
Apropos Codes: Anschließend bekam ich meine erste Aufgabe. Und zwar eine Website mit HTML zu programmieren. Ich interessiere mich zwar für Technik und mag es, Dinge logisch zu verknüpfen. Aber programmieren? Das war für mich ein rotes Tuch. Wie hat Nico Lumma in einer t3n-Kolumne, die mir Jan-Hendrik gezeigt hat, geschrieben: Schüler brauchen künftig eine Programmiersprache als zweite Fremdsprache. Vor dem Schülerpraktikum hätte ich ihm den Vogel gezeigt, aber jetzt kann ich mir das gut vorstellen. Meine Aufgabe war, eine Website zu programmieren, die die spot-media Abteilungen, deren Aufgaben und Tools logisch miteinander verknüpft. Ganz schön schwer, denn spot-media hat sehr viele Abteilungen: Konzeption, Design, IT, Qualitätssicherung, Projektmanagement und Web-Analyse. Ich hoffe, ich habe keine vergessen. Gleichzeitig sollten Links eingebaut werden, damit das Ganze nicht zu steif wirkt. Die große Herausforderung ist heute, so zu programmieren, dass die Websites auf allen möglichen Endgeräten funktionieren. Aber das musste ich zum Glück nicht machen. Ich fand es total spannend, HTML zu programmieren (natürlich mit Hilfe von Jan-Hendrik und Feli, die neben mir saß) und später irgendwo in einem Browser ein Ergebnis zu sehen und es immer wieder anzupassen, bis ich damit zufrieden war. Das hat richtig Spaß gemacht.
In den zwei Wochen durfte ich auch in andere Abteilungen schnuppern und gucken, was die so machen. Im Design zum Beispiel oder im Projektmanagement. Das Kreativbüro der Designer ist direkt unterm Dach, wahrscheinlich kann man sich da besonders verrücktes Zeug ausdenken. Dort ist es spürbar bunter als in den anderen Abteilungen, und auch die Leute sind irgendwie bunt, z.B. Elif, die mir Photoshop gezeigt hat. Wir haben zusammen Schmetterlinge in eine Kampagnenseite für O2 eingebaut und diese dann ums Logo fliegen lassen. Das war cool.
Im Projektmanagement hat mir Helge dann erklärt, welche IT-Projekte er wie managed. Mir wurde ganz schwindelig und ich dachte nur, hier muss man wirklich sehr gut organisiert sein, sonst kommt man schnell durcheinander. Naja, und so vergingen die zwei Wochen wie im Flug. Ich habe viele Eindrücke gesammelt und eine Firma kennengelernt, die Webshops programmiert, Newsletter erstellt und sich mit Social Commerce auskennt. Die Leute dort habe ich als menschlich und offen erlebt. Dann bleibt mir nur zu sagen: Tschüss liebe spotties und Danke für die tolle Zeit. Bis bald.